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Heil Dir Helvetia

Asylrekurskommission schützt Scharia-Hochzeit!  ( 3.04.2006)

Es ist kein Witz, sondern ein rechtskräftiger Entscheid der nun seit bald 15 Jahren existierenden schweizerischen Asylrekurskommission: eine nach islamischem Recht, der Scharia, in Ägypten geschlossene Stellvertreter-Ehe hat auch in der Schweiz Gültigkeit, obwohl die gleiche Kommission in ihrem Urteil festhält, dass im schweizerischen Recht eine in Vertretung geschlossene Ehe als Nichtehe gilt.

„Freispruch ist Freispruch“  (26.07.2004)

Geld sollte eigentlich Rolle spielen, wenn es darum geht, den Vorstandssprecher der Deutschen Bank, den Schweizer Josef Ackermann, zu einem richtigen Verhalten vor den Medien zu verhelfen. Gerade das Fernsehen vermag sogenannte knallharte Manager zu entlarven und sie als uneinsichtige Menschen blosszustellen.

Das Wallis und der Rest der Schweiz  (23.11.2003)

Wer es nicht schon vorher gewusst oder irgend wie geahnt hatte, weiss es nun ganz sicher seit dem berühmt-berüchtigten Raclette-Entscheid des Bundesamters für Landwirtschaft: Im Wallis wohnt ein Menschschlag seltener Güte, allenfalls vegrleichbar mit den Bayern in der Bundesrepublik Deutschland, nämlich eigensinnig, stur und selbstgerecht.

Sieben, neun oder elf?  ( 5.12.2002)

Ist es nun ein Rekord – oder ist es Ausdruck der Unfähigkeit zu grundlegenden Reformen oder ist es Beweis der grossen politischen Stabilität? Je nachdem, wo man politisch steht und geht, sind drei Antworten möglich und jede durchaus, je nachdem, wo man politisch steht und geht, zutreffend.

Der Mann hält etwas von sich!  (22.10.2002)

Der Zürcher SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi will die Nachfolge von Ruth Dreifuss antreten und Bundesrat werden. Die Chancen, gewählt zu werden, dürften allerdings sehr gering sein. Bortoluzzi liebt den Zweihänder und glaubt, damit Probleme lösen zu können.

Der Gesundheitssozialismus hat versagt  (16.10.2002)

Dass man Bundesrätin Ruth Dreifuss nach der Bekanntgabe ihres Rücktritts aus der Landesregierung auf Ende Jahr reichlich Blumen überbracht hat, gehört offensichtlich zum System der helvetischen Politik. Einzig die SVP ist mit der Innenministerin hart und unerbittlich zu Gericht gesessen, weil nach ihrer Ansicht Bundesrätin Dreifuss mit ihrer Gesundheitspolitik totalen Schiffbruch erlitten hat.

Bemerkenswerter Wandel  ( 5.06.2002)

Wer als Innerrhoder ausserhalb seiner angestammten Heimat lebt, ist es sich gewohnt, jeweils nach einer eidgenössischen Abstimmung auf das „besondere“ Ergebnis von Appenzell-Innerrhoden hingewiesen zu werden. So weist auch jetzt wieder Innerrhoden bei der Abstimmung über die Fristenregelung von allen 26 Kantonen mit 39,87 Prozent den geringsten Ja-Stimmenanteil auf. Dieser Ja-Stimmen-Anteil ist jedoch nur dann aussagekräftig, wenn man ihn in Verbindung bringt zur Abstimmung über die Fristenregelung im Jahre 1977.

Vom Primat der Politik  ( 1.11.2001)

Immer dann, wenn hierzulande im öffentlichen Leben irgend etwas schiefgelaufen ist, melden sich Politiker des eidgenössischen Parlaments und reklamieren den Primat der Politik. Womit gemeint ist, dass die Politik über allem, insbesondere auch über der Wirtschaft zu stehen habe. So geschehen nach der Offenlegung des Swissair-Debakels, so geschehen beim Mirage-Skandal (als man sich gegen das Militär und die allgewaltige Bundesverwaltung auflehnte), so geschehen beim Furka-Loch (das Hunderte von Millionen mehr verschlungen hatte als budgetiert waren).

Gibt es nur den Fall Peter Aliesch?  (15.08.2001)

Alles redet wegen seiner Kontakte mit einer schillernden Person aus Griechenland über den Bündner Regierungsrat und FDP-Mann Peter Aliesch – und nur ganz selten vernimmt man Handfestes über den Fall "Südostschweiz", der Bündner Monopol-Zeitung, die mit ihrer jahrelangen Pflege des adretten und weltoffenen Regierungsrates ein seltsames Spiel gespielt hatte.

Die Schweiz braucht populäre Bundesräte  ( 4.08.2001)

Alt Bundesrat Adolf Ogi gerät ins Kreuzfeuer der Kritik

Die Unsitte der Ankündigungs-Wirtschaft  (15.07.2001)

Weil das Geschäft mit der Börse in vielen Fällen den Rahmen des sittlichen Anstands schon längstens gesprengt hat, haben sich viele an der Börse kotierte Unternehmen veranlasst gesehen, die Unsitte der Ankündigungs-Wirtschaft zu befolgen. Da wird eines Tages verkündet, man erwarte für das laufende Jahr gegenüber dem Vorjahr einen Umsatz- und Gewinnsprung von so und so vielen Prozenten, drei Monate später wird die seinerzeitige Ankündigung bestätigt, um dann nach weiteren drei Monaten eine sogenannte Gewinnwarnung den geldgeil gewordenen Aktionären mitzuteilen. Aus der Traum mit einer noch höheren Dividende!

Nationalratspräsident Peter Hess und das Model Shawne Fielding Borer  (15.05.2001)

Wie es doch Zufälle, gute und schlechte, in der Geschichte eines Landes geben kann!

Zug ist der steuergünstigste Kanton, aber...  ( 6.05.2001)

Seit Jahrzehnten sind die Mitglieder des Zuger Kantonsparlamentes und der Kantonsregierung darum bemüht, das Klischee als steuergünstigster Kanton der Schweiz aufrechtzuerhalten.

Wenn sich Verwaltungsräte fotografieren lassen  (17.04.2001)

Wer heutzutage als Unternehmensleiter etwas auf sich hält, lässt sich fotografieren, um im Falle eines Falles ein geeignetes Bild seiner selbst zur Hand zu haben. Ein gewöhnliches Konterfei, früher hiess das ein "Brustbild", kann es jedoch nicht sein. Erstens wird der Unternehmensleiter von seinem Kommunikationschef "gebrieft", auf dass die Selbstdarstellung "positiv, visionär und kommunikativ" ausfalle, und zweitens hat der zu Fotografierende auch seine eigenen Vorstellungen von einem wirksamen Helgen und drittens ist da noch der Fotograf, der aus seinem Model nicht einfach das Optimum, sondern das Maximum herausholen will. Schliesslich will auch er sich einen Namen machen oder diesem, sofern er bereits einen hat, gerecht werden.

Schweiz-EU: Sind die Voraussetzungen überhaupt klar gegeben?  (10.03.2001)

Wie immer das Ausland und insbesondere Exponenten der Brüsseler EU den Entscheid des schweizerischen Souveräns zur Volksinitiative "Ja zu Europa" interpretieren werden, das deutliche Nein in allen Kantonen des Landes zu der inszenierten Zwängerei in der Frage eines Beitritts der Schweiz zur Europäischen Union ist richtig. Es verhindert ein völliges Durcheinander in der bereits bestehenden Zusammenarbeit, und bei einem Ja hätte die Glaubwürdigkeit der bilateralen Verträge Schaden genommen, auch der Souverän wäre in seiner Stellung angeschlagen worden. Man sollte hierzulande wieder vermehrt zur Kenntnis nehmen, dass man in der Politik nicht schneller laufen kann als die Musik (gemeint ist damit der Souverän) spielt!

Das Wächteramt der Medien und Interessenbindungen der Parlamentarier  (10.03.2001)

Das nicht im Bundeshaus deklarierte Verwaltungsrats- mandat des derzeitigen Nationalratspräsidenten, des Zuger CVP-Politikers Peter Hess, bei einem britisch-amerikanischen Tabakkonzern hatte in den letzten Wochen eine breite Publizität in den Medien ausgelöst, nachdem das Mandat eher zufällig ans Tageslicht gekommen war.

Wie war das früher?  (23.12.2000)

Wo bleibt da die offene Schweiz?  (14.12.2000)

"Nicht unser Bundesrat"  (30.11.2000)

Was Solothurn von Uster lernen könnte  (22.11.2000)

Christoph Blocher in den Bundesrat!  (20.10.2000)

Von James Schwarzenbach zu Christoph Blocher  (25.09.2000)

     
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