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eZytig |
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Die Neue Internet Zeitung |
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„Freispruch ist Freispruch“Geld sollte eigentlich Rolle spielen, wenn es darum geht, den Vorstandssprecher der Deutschen Bank, den Schweizer Josef Ackermann, zu einem richtigen Verhalten vor den Medien zu verhelfen. Gerade das Fernsehen vermag sogenannte knallharte Manager zu entlarven und sie als uneinsichtige Menschen blosszustellen. So geschehen im Deutschen Fernsehen nach der Urteilsverkündung vor dem Landgericht Düsseldorf, das seit dem 21. Januar 2004 im Mannesmann-Prozess verhandelte, in dem auch Ackermann angeklagt war. Die von ihm gemachte Aussage „Freispruch ist Freispruch“ ist zutreffend und dagegen ist auch nichts einzuwenden – aber wie Ackermann sein Statement vorgetragen hat, das war mehr als peinlich. In seinen wenigen Worten kamen seine Kaltschnäuzigkeit und seine Arroganz buchstäblich bildhaft zum Ausdruck. Am Tage nach dem Prozessende meinte die „Frankfurter Allgemeine“ (FAZ), die Angeklagten müssten mit dem Makel leben, „dass das Gericht ihnen schwerwiegende Verstösse gegen das Aktienrecht vorgeworfen hat. Der Öffentlichkeit hat das Strafverfahren erschreckende Einblicke geliefert: in die Führungsstrukturen deutscher Konzerne ebenso wie in die Arbeit vermeintlich objektiver Staatsanwälte“. Nun kann man nicht sagen, bei der FAZ handle es sich um ein linkslastiges Blatt, nein diese „Zeitung für Deutschland“ ist liberal-konservativ und der Freien Marktwirtschaft verpflichtet. Gerade deshalb kommt ihre Meinungsäusserung zum Mannesmann-Prozess für Ackermann fast einem K.o.-Schlag gleich, denn, wie die Zeitung weiter schreibt, habe das Verfahren in der öffentlichen Wahrnehmung stellvertretend für die Frage der moralischen Integrität von Managern gestanden. Und, und so ist an dieser Stelle zu folgern, für einen Banker müsste es eine verheerende Auswirkung haben, wenn seine moralische Integrität in Frage gestellt werden könnte. An diesem Standard der moralischen Integrität werden sich Manager auch hierzulande messen lassen müssen. Etwa der Swisscom-Chef Jens Alter. Der hat nämlich in einem Interview mit der „Berner Zeitung“ erklärt, ohne dass deswegen jemand auf Barrikade gegangen wäre, die Swisscom werde auch in den kommenden Jahren weitere Stellen abbauen müssen (nachdem Alder bereits mehrere tausend Stellen abgebaut hatte). „Wir wollen weiterhin zu den effizientesten Firmen der Branche gehören“. Da kann man sich nur noch fragen, wo bleibt da die gesellschaftspolitische Verantwortung des Unternehmers Jens Alder. Oder ist dieser Mann vielleicht gar kein Unternehmer, sondern lediglich ein durchtriebener, selbstverliebter Manager, der ein Gefühl für Bilanzen, aber nicht für Menschen hat? Als Unternehmer müsste er ja auch etwas unternehmen, um der Gesellschaft, in der „sein“ Unternehmen sich bewegt, einen Dienst zu erweisen. Wer diese Verantwortung nicht wahrnehmen will oder kann, betätigt sich als autistischer Manager, und dies kann einem Unternehmen auf Dauer nicht gut bekommen. Es ist durchaus möglich, dass mit Bezug auf die teilweise überrissenen Manager-Gehälter, wie sie in letzter Zeit auch in der Schweiz bekannt geworden sind, bald einmal ein Wende eintreten wird. In weiten Kreisen ist die Abzockerhai mit Empörung zur Kenntnis genommen werden. Der ehemalige Nestlé-Chef Helmut Maucher hat dem Argument von der internationalen Konkurrenz, welche die hohen Löhne geradezu provoziere, widersprochen. Er meinte unlängst in einem Gespräch: Die internationale Situation als einzigen Grund anzugeben und vor allen Dingen darauf hinzuweisen, „dass im anderen Fall die Leute gehen, das lasse ich nicht gelten. Ich glaube, es gibt immer noch viele Manager, die, solange sie anständig bezahlt werden, viele Motivationen für eine Tätigkeit in ihren Unternehmen haben. Jemand, der nur deswegen woanders hingeht, weil er da eine oder zwei Millionen Euro mehr bekommt, diese Leute möchte ich eigentlich nicht haben“. Das sollten sich hierzulande die Fünf-, Zehn-, Fünfzehn- und Zwanzig-Millionen Manager hinter die Ohren schreiben und vor allem sich nicht mit „amerikanischen Verhältnissen“ rechtfertigen, denn Amerika ist gerade in dieser Hinsicht kein Vorbild. Die Schwarzen, die Unterprivilegierten in den zahllosen Slums der Grossstädte und die Unterdrückung der Indianer lassen grüssen! Es wäre schön, wenn da und dort wieder die schweizerische Bescheidenheit zum Durchbruch käme. Sie hat dem Land nie geschadet. Wenn die Schweiz weiterhin gesellschaftlich auseinander triftet, wird in wenigen Jahren hiefür eine bittere Rechnung zu bezahlen sein. Heil dir, Helvetia!
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Das Wallis und der Rest der Schweiz
Asylrekurskommission schützt Scharia-Hochzeit!
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