eZytig Die Neue Internet Zeitung
Zurück...
eZytig volltext Suche


Home
Bücher
Schwizer(n)örgeli
Heil Dir Helvetia
Blick über die Grenze
Nebenbei bemerkt
Der Seitenhieb
Über den Tag hinaus...
Medien-Kaleidoskop
Kommentar
Aufgeschnappt
Forum
Mix

Wer schreibt, dem wird geschrieben

Schreiben Sie einen Leserbrief zu diesem Beitrag

Impressum


Anzeige




Archiv Wer schreibt, dem wird geschrieben ...

Anzeige


Verzweifelte Menschen machen verzweifelte Taten

Verzweifelte Menschen machen verzweifelte Taten. Das gilt vor allem für Selbstmordversuche. Jeder Selbstmord ist ein Hilferuf.

Warum bringen sich 12000 Menschen nur im Deutschland jährlich um? Aus dem gleichen Grund, wie es die Palästinenser tun: sie sehen keine Zukunft für sich. Sie empfängen ihr Leben so unerträglich, dass sie lieber Tod sein wollen. Und Sie fordern für diese Menschen eine harte Strafe? Sie sollten sich lieber Gedanken machen, wie Sie diesem Opfern helfen können. Ja richtig, diesem Opfern. Den die wahren Opfer sind die Palästinenser nicht die Israelis.

Sicher Palästinenser bringen nicht nur sich selbst um sonder reißen auch andere in den Tod mit. Aber warum? Sie sind geboren in Perspektivlosigkeit, Unfreiheit und Demütigung. Sie leben in Perspektivlosigkeit, Unfreiheit und Demütigung und sie sterben, wenn sie sich vorher nicht umbringen genauso wie sie geboren wurden in Unfreiheit ohne das sie wenigstens die Hoffnung haben, ihre Nachkommen werden besser leben können. Ihr ganzes Leben sinnlos dahingerafft. Für sie gilt keine Demokratie, keine Selbstbestimmung, keine freie Bewegung, ja nicht mal die Freiheit ihre Religion auszuüben. Der Gang zum Tempel wird ihnen beschwört oder unmöglich gemacht, je nach Lust und Lauen ihrer lebenslangen Peiniger. Nicht mal die rituelle Reinigung mit Wasser vor jedem Gebet zu Hause ist ihnen immer möglich, denn es gibt nicht genug Wasser. Für Palästinenser gibt es kein Wasser, denn die wird von Israelis für ihre zahlreicher Bewässerungsanlagen gebraucht. Palästina ist nun mal ein Wüstenland und wenn man auf eine Seite Wasser verschwendet, bleibt für die andere Seite nicht mehr viel. Denken sie daran, wenn sie das nächste Mal im März pralle rote Erdbeeren in Ihrem Supermarkt kaufen. Sie stammen größtenteils aus besetztem Palästina und jeder Gartenbesitzer weis, dass sie viel Wasser brauchen.

Alle wollen die Terroristen bestrafen, die böse, böse Terroristen, keine denkt an die Menschen. Was sollen sie machen? Sie dürfen nicht leben, sie dürfen sich nicht währen, sie dürfen gar nichts, also wählen sie den Tod. Wollen wir dem verzweifelten Menschen jetzt auch vorschreiben, wie sie zu sterben haben? Vielleicht so: Also lieber Palästinenser, gehen sie zum nächsten Check-Point und bitten sie höflich die neue Herscher, die jetzt in ihrem Vaterland das Sagen haben, ob die sie freundlicherweise nicht erschießen kennen, am besten stellen sie sich dafür vor ein tiefes Loch in den ihr Körper dann gleich fallen kann, damit sie mit ihrem Tod niemanden belästigen.

In jede europäische Stadt gibt es Stellen, in denen man versucht Menschen die in schwieriger Lage sind oder unter Depression leiden helfen um sie vor Suizidgefahr schützen. Im Palästina hilft dem Menschen niemand.

Übrigens bin ich weder ein Palästinenser noch ein Muslem und falls sie jetzt wegen meine deutsche email Adresse meinen, dass ich ein deutscher Antisemit bin (eine weitere Kliesche), auch das trifft nicht zu. Ich stamme nur aus einem Land, welches auch sehr lange unter fremde Vorherschaft litt. Deswegen kann ich mir vorstellen, wie es dem Menschen im Palästina zumute ist, was Sie in freie Schweiz offensichtlich nicht nachvollziehen kennen. In meinem Land gibt es dafür ein Sprichwort: Gesättigte glaubt dem Hungerndem sein Hunger nicht …

E-MailSchreiben Sie uns Ihre Meinung zu diesem Beitrag!

Drucker VersionDruck Version

    Leserbrief zum Artikel  Warum werden Menschen zu Selbstmord-Attentätern?

     
Erster Weiter so! Prev NextMeine Meinung zu "Anchorman Stephan Klapproth" Letzter
Anzeige

 
Seit dem 1.9.2000 wurde diese Zeitung 544333 mal gelesen.