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Der Seitenhieb- Wetterfee oder Modepuppe? ( 1.07.2009)
Die Fragestellung ist nicht zutreffend. Richtig ist: Wetterfee und Modepuppe, und beides verpackt in einem Leierkasten namens Cécile Bähler, die den Auftrag hätte, wie man als Laie annehmen müsste, am Ende der 19.30-Uhr-Tagesschau des Deutschweizer Fernsehens die Wetterprognose für den nächsten Tag (und einige folgende Tage) mit Sachverstand, das heisst kompetent zu präsentieren. - SVP-Opposition jetzt salonfähig? (20.08.2008)
Am gleichen Tag, da Christoph Blocher von der Bundesversammlung in seinem Amt als Mitglied des Bundesrates nicht bestätigt worden war, verkündete die SVP-Fraktionsspitze die Partei werde, wohl aus Verärgerung über die Nichtwiederwahl, jetzt in die Opposition gehen. - Konvertiten und eingebürgerte Schweizer (27.08.2007)
Man kennt das Phänomen bei Konvertiten, also bei Menschen, die die Konfession gewechselt haben: Ein Katholik wird, zum Beispiel, Protestant, und, umgekehrt, ein Protestant tritt zum römisch-katholischen Glauben über. Jeder Wechsel erfolgt in der Regel aus tiefster Überzeugung. - Aber, aber Frau Mitscherlich (14.06.2007)
Nichts bleibt heute dem Zugriff der Psychoanalyse verschont. Stress im Alltag, Stress im Bett, Stress im Beruf, alles und jedes, weswegen der Mensch angeblich unglücklich, unzufrieden und frustriert ist, wird untersucht, analysiert und gedeutet. - Er kann es leider nicht lassen ( 9.10.2006)
Der deutsche Schriftsteller und Nobelpreisträger Günter Grass scheint seinem Ruf, das „moralische Gewissen“ des deutschen Volkes zu sein, weiterhin Nachachtung verschaffen zu wollen, obwohl er mit dem erst jetzt gemachten Bekenntnis, den Waffen-SS angehört zu haben, mit abgesägten Hosen dasteht. - Politischer Sittenzerfall beim Deutschschweizer Fernsehen? ( 3.05.2006)
Noch wenige Tage vor dem 1. Mai 2006 war der derzeitige Bundespräsident, Bundesrat Moritz Leuenberger, des Lobes voll über das Verhältnis zwischen der schweizerischen Bevölkerung und den politischen Mandatsträgern. Die Zürcher 1.-Mai-Feier zeigte im ein anderes Bild. - „Der Irak braucht eine starke Persönlichkeit!“ ( 4.04.2006)
Angetreten waren die Amerikaner und Engländer im Irak, um dem von einem Diktator unterdrückten Land Freiheit und Demokratie zu bescheren. Und Demokratie heisst ja (aus dem Griechischen übersetzt) Volksherrschaft. Darunter kann man eine parlamentarische (wie zum Beispiel die Bundesrepublik Deutschland) oder eine direktdemokratische (wie die Schweiz) Staatsform verstehen. - Feinheit und spezifische Schwere (18.11.2004)
Was muss im Kopf beziehungsweise im Gehirn, wo sich angeblich die Intelligenz eingenistet hat, vor sich gehen, dass ein Mensch zur Überzeugung gelangen kann, aus wirtschaftlichen Gründen sei der mehrheitlich auf einen Werktag fallende Nationalfeiertag fest auf einen Sonntag zu verschieben, um mit dem Verzicht auf den bisherigen arbeitsfreien Wochentag dem Bruttosozialprodukt des Landes Auftrieb geben zu können? - Der dreifache Schweizerbürger Ulrich Schlüer (22.10.2004)
Wieder einmal hat der SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer aus dem Kanton Zürich nationale Berühmtheit erlangt, indem er massgeblich die Gegner der Einbürgerungsvorlagen vom 26. September 2004 geistig munitioniert hatte und sich dadurch einmal mehr als 200prozentiger Schweizer zeigte. - Hinterkopfschläge (10.08.2004)
Trauriges ist zu vermelden. Ein neuer Rückschlag trifft unsere an sich schon etwas orientierungslose Zeit. Wieder geht eine schöne Maxime der Altvorderen zu Bruch. Denn was meldet jetzt der wissenschaftliche Informationsdienst der Friederich-Schiller-Universität in Jena? - Velofahrer und blutte Kinder auf dem Bundesplatz ( 7.08.2004)
Noch ist der neuerstellte, autofreie Bundesplatz keine zehn Tage alt und schon stellen sich mit den 26 Wasserfontänen die ersten Probleme ein: Velofahrer suchen sich den Weg durch die Wassersäulen und modern sein wollende Mütter lassen ihre Kinder „füdliblutt“ herumtollen. - 100 und kein bisschen weise (23.08.2002)
Dass man 100 Jahre alt werden kann, ohne auch nur die geringste Einsicht zu bekunden in begangene Untaten, ohne auch nur ein bisschen weise zu werden – dies beweist Hitlers geniale Regisseurin Leni Riefenstahl. - Wie lange noch schweigen? (12.08.2002)
Erneut ist es in der nordirischen Stadt Belfast zu schweren Ausschreitungen zwischen Protestanten und Katholiken gekommen. Der Grund lag in der letzten grossen Parade der Protestanten. - Heilige Einfalt oder Absicht? (17.07.2002)
Dienstagabend im Schweizer Fernsehen: Im „Club“ wird das Thema „Sind die Renten in Gefahr?“ diskutiert. Nach allem, was in den letzten Tagen in dieser Sache zu hören und zu lesen war, zweifelsohne aktuell. - Diese Kritik muss jetzt belegt werden? (18.05.2002)
Der Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes, Alfred Donath, hat am Rande der Delegiertenversammlung seiner Organisation in Montreux im Deutschschweizer Fernsehen schwere Vorwürfe an die Adresse der Medien der Schweiz gerichtet. Danach würden „die Medien“ einseitig über den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern berichten, und zwar zu Lasten der Juden. Aus der Stellungnahme des Präsidenten war unter anderem der Vorwurf der Manipulation herauszuhören. - Die Körpersprache beachten (23.03.2002)
Der Mensch besitzt, sieht man vom Stummen ab, eigentlich zwei Arten von Sprache. Der einen, mit der er sich mit anderen Menschen verständigen kann, ist er sich bewusst – der zweiten, der Körpersprache, scheint er in den allermeisten Fällen machtlos ausgeliefert zu sein. Und gerade weil dem so ist, sagt diese hin und wieder mehr aus als die gesprochene Sprache. Es gibt aber auch Menschen, bei denen sowohl die gesprochene als auch die Körpersprache von einer bemerkenswerten Aussagekraft sind, die Schlüsse auf gewisse Eigenschaften zulassen. - Sesselkleber ( 4.03.2002)
Es gibt sie ganz eindeutig nicht nur in der Politik, sondern auch in der Wirtschaft - die Sesselkleber, wie der Abgang von Rolf Hüppi als Konzernchef der "Zürich" beweist. So schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Nach monatelangem Widerstand will der Chef des Finanzkonzerns Zurich Financial Services, Rolf Hüppi, dem Druck der Börse nachgeben und das Doppelmandat in der Führung aufgeben". - Mit dem blöden Namen „Unique Airport“ (28.12.2001)
Nun findet selbst die Neue Zürcher Zeitung, der Name „Unique Airtport“ für den Flughafen Zürich sei „blöd“. In einem Kommentar auf der Seite „Börsen und Märkte“ (Ausgabe vom 27. Dezember 2001) zum neuen Kuoni-Verwaltungsratspräsidenten, der zugleich Präsident des „Flughafen-Zürich“ ist, steht folgendes zu lesen: „...mit dem teuer erstandenen und blöden Namen Unique Airport“. - Der unsinnige Name “unige zurich airport” (27.10.2001)
Wie gefährlich es werden kann, wenn man auf der Suche nach einem sogenannten ausgefallenen Firmennamen sich in exotische Gefilde begibt, müssen jetzt Zürcher im Zusammenhang mit dem Niedergang der Swissair erleben. Eines Tages genügte nämlich den Verantwortlichen der Name “Flughafen Zürich” nicht mehr. Man hatte offensichtlich die Globalisierung im Kopf, und da Einheimische ihren Flughafen für den Nabel der Welt halten, aktivierte man die noch vorhandenen Gehirnzellen , oder man beauftragte wohl einen “Berater”, um dem Flughafen einen Namen zu geben, der in den grossen Weltsprachen zu einem Begriff werden kann. - Chaos-Verwaltungsräte (28.09.2001)
Nach Duden steht das Wort Chaos, das aus dem Griechischen kommt, für "wüstes Durcheinander" ("nach dem Verkehrsunfall herrschte ein Chaos auf der Strasse"), es kann aber auch auf den Menschen angewendet werden für "Führung ohne klare Linie". In einer Aktiengesellschaft ist der Verwaltungsrat das verantwortliche Organ gegenüber den Aktionären, das heisst gegenüber den Geldgebern. Wer somit Mitglied eines Verwaltungsrates ist oder werden möchte, muss wissen, dass er mit der Übernahme eines solchen Mandates eine enorme Verantwortung eingeht. Eine Verantwortung, der nur nach kommen kann, wer die dazu erforderliche Kompetenz mitbringt. - Frau Botschafterin (18.08.2001)
Aus der angeheirateten Frau Botschafterin ist nun eine echte Botschafterin geworden – wenn auch nicht für die schweizerische Aussenpolitik, sondern "nur" für die Expo. Aber immerhin. Frau Expo.02-Botschafterin Shawne Borer-Fielding darf sich freuen. Schön wäre es, wenn nun die Frau Botschafterin die eine oder andere Landessprache lernen würde, auf dass die Interviews im Fernsehen nicht mehr auf Englisch geben muss. Frau Borer ist ja nach eigener Aussage stolz, eine Schweizerin zu sein, und Englisch ist hierzulande nach wie vor eine Fremdsprache. Darf man hoffen, Frau Botschafterin? - Eva Wannenmacher zum Dritten... ( 4.08.2001)
Was "Aeschbacher" für das Deutschweizer Fernsehen ist, soll nun offenbar Eva Wannenmacher, ex 10-vor-10-Moderatorin, für den kränkelnden Sender TV 3 (TA-Media, Zürich) werden. Der Zürcher Privatsender, seinerzeit gross- und breitspurig angekündigt, ist immer noch auf der Suche nach den permanenten werbeträchtigen Einschaltquoten. - Wenn Kantone Werbung machen... (15.07.2001)
Die meisten, wenn nicht sogar alle Kantone haben schon vor einiger Zeit die Werbung entdeckt, um sich selber in ein gutes Licht zu stellen. So steht am Rande der Autobahn beim Eintritt in den Kanton Baselland die Tafel "Herzlich willkommen im Baselbiet", und wenn man diese Baselbiet auf der Autobahn verlässt, liest man irgend etwas von “Auf Wiedersehen”, sofern man nicht vom Verkehr absorbiert wird. - Entdecken die Bahnen den Anstand? (21.06.2001)
Wer regelmässig mit dem Zug in unserem Land herumfährt (und das Auto zu Hause lässt), weiss schon seit längerer Zeit, dass es auch hierzulande mit dem Anstand und der Sauberkeit nicht mehr weit her ist – zum mindesten in der Eisenbahn. Füsse werden auf den gegenüberliegenden Sitz gelegt, ohne die Schuhe auszuziehen und selbstverständlich auch ohne eine Unterlagen zu benützen. Und dass das Abteil als Abfallkübel verwendet wird, ist auch zur Selbstverständlichkeit geworden. Leere Plastikflaschen, Getränkebecher, Verpackungsmaterial, Servietten, Essresten – alles wird liegengelassen, obwohl bei jeder Sitzgruppe ein Abfallbehälter vorhanden wäre. Es sind nicht nur junge Menschen, die nicht daran denken, dass die Beseitigung der nicht beseitigten Abfälle den Bahnen eine Unmenge Geld kostet – auch erwachsene machen bei diesem gedankenlosen Tun mit. - Und was macht die Politik? (10.06.2001)
Noch ist nicht einmal die Hälfte des Jahres vorbei und schon schlägt die grösste schweizerische Krankenkasse, die Helsana, wegen der ungebremst ansteigenden Kosten im kranken Gesundheitswesen Alarm – verbunden mit der vorsorglichen Ankündigung, Ende Jahr müsse für 2002 eine massive Erhöhung der Krankenkassen-Prämien in Kauf genommen werden. - Ueli Maurer staatskundliches Lexikon (10.06.2001)
SVP der Schweiz setzt immer wieder neue Massstäbe in der politischen Streitkultur, und nachdem die Entschuldigung für vergangene Untaten zu einer neuen üblichkeit in der Pflege internationaler Beziehungen geworden ist (Hermann Lübbe), ist es keinem Geringeren als dem SVP-Präsident Ueli Maurer, seines Zeichens Zürcher Nationalrat, das Entschuldigungs-Phänomen in die nationale Politik zu implantieren. Die SVP hat nämlich eine Entschuldigung vom Bundesrat für eine äusserung von Bundespräsident Moritz Leuenberger zur Abstimmungskampagne über die Militärgesetzrevision verlangt. Und die Landesregierung hat postwendend die Forderung abgelehnt. Gut so! - Die Sattheit der Frau Shawne Fielding Borer (10.06.2001)
"Ich habe es satt, immer nur auf meinen Sex-Appeal reduziert zu werden", jammert die Frau des Schweizer Botschafters in Berlin, Shawne Fielding Borer, in einem Interview mit der "Schweizer Illustrierten".
Ja, liebe Frau Borer, was haben Sie denn bis dato gemacht, wenn Sie sich ablichten liessen? Sie haben doch noch und noch Ihren Sex-Appeal zu Markte getragen, Sie waren doch geradezu geil darauf, mit Busen und Po fotografiert zu werden. Und jetzt, da das "Imitsch" zu kippen droht, haben Sie es satt, immer nur auf Ihren Sex-Appeal (haben Sie diesen denn oder geht es lediglich um die Figur?) reduziert zu werden. Da stimmt doch etwas nicht! - Populistische Polit-Töne im Solothurner Kantonsrat... (10.05.2001)
Eine Breitseite gegen die Solothurner Justiz feuerte ein SVP-Kantonsrat ab, verlangte "bissige" Richter und gab seinem Unverständnis für "unsere Rechtsprechung" zum Ausdruck. Töne, die nur Kopfschütteln erzeugten. Im Rat selber wurde der Angriff auf die Justiz jedoch nicht zurückgewiesen. - Der Bundesrat als Eheberater in der Sache Borer-Fielding? ( 5.05.2001)
Es ist müssig, darüber zu spekulieren, ob der schweizerische Botschafter in Berlin, Thomas Borer, seine Frau, das amerikanische Texas-Girl Shawne Fielding Borer, seit seiner glamourösen Hochzeit in Solothurn – Borer stammt aus dem solothurnischen Leimental – je einmal ins Pfefferland gewünscht hat. Denn die Botschafter-Frau hält nicht viel von betuchten Umgangsformen auf dem diplomatischen Parkett - ihre Stärken sind im Begriff PoFliBu (Posen, Flitter, Busen) gebündelt. Und mit diesen Stärken bringt sich die Frau immer wieder in die Schlagzeilen der Regenbogenpresse. - Wenn Kandidaten Postkarten verschicken (16.02.2001)
Offenbar ist ein Wahlkampf-Manager der FDP des Kantons Solothurn auf die Idee gekommen, im Hinblick auf die Kantonsratswahlen vom 4. März 2001 könnte es zweifelsohne nützlich und hilfreich sein, wenn Kandidaten dem geneigten Wahlvolk Postkarten zustellen würden, mit der Bitte um Unterstützung. So habe auch ich, mit Poststempel von Reichenbach im Kanton Bern(!) – im Herzen der Bergwelt -, eine derartige Karte erhalten. "Über Ihre Unterstützung würde ich mich sehr freuen!" heisst es da kurz und bündig. Absender ist ein Kandidat, der in den letzten vier Jahren von meiner Existenz überhaupt keine Kenntnis genommen hat, mich vermutlich persönlich gar nicht kennt, denn auf der Strasse bin ich Luft für ihn, und jetzt sollte ich ihm meine Stimme geben... - Paris-Daker: Was soll das? (24.01.2001)
10'000 Kilometer quer durch Frankreich, Spanien und Afrika bis nach Dakar - das ist die Rallye, die soeben von einer Deutschen gewonnen worden ist. 10'000 Kilometer mit dem Auto, auch durch die Wüste, wo eigentlich Autos nichts verloren haben. Aber so ist es eben, wenn angeblich ein Abenteuer ruft und der menschlichen Hirnsubstanz die Fähigkeit des kritischen Nachdenkens über das eigene Handeln abhanden gekommen ist. Sofern diese je einmal vorhanden war! - Borers Gattin: "Top Luder weltweit" (16.01.2001)
- Auch für die SVP wachsen die Bäume nicht in den Himmel (18.12.2000)
- Die Migros hat gehandelt... (10.12.2000)
- Nicht Thomas Borer ist das Problem... ( 5.12.2000)
- BSE ode sind Politiker Verbrecher? ( 5.12.2000)
- Neues Wahrzeichen in Solothurn... (12.11.2000)
- 150 gr. Schweizer Käse für 12 Schweizer Franken (12.11.2000)
- Swissenglish existiert bereits (24.10.2000)
- Eva Wannenmacher: Muss das sein? (18.10.2000)
- Das hätte man vorher wissen können (15.10.2000)
- Weiterhin "militärisch" (12.10.2000)
- Parlamentarier: Meldet Euch! ( 3.10.2000)
- Faschismus und Rassismus in Israel ( 3.10.2000)
- Was sagt die Werbewirtschaft? ( 2.10.2000)

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